Vitamin C (Ascorbinsäure) Einsatzmöglichkeiten: Bei erhöhtem oxidativem Stress (z.B. durch Rauchen), Erkältungen, Infektionen, zur Erhöhung der Eisenresorptionsrate, zur Verbesserung der Entgiftungsfunktion, zur Unterstützung der Carnitinbiosynthese, zur Inhibierung der Nitrosaminbildung. Auswirkungen und Vorkommen: Die Funktionen des Vitamin C sind sehr vielfältig. Vitamin C wird als das wichtigste wasserlösliche Antioxidan bezeichnet. Zahlreiche Studien kamen übereinstimmend zu dem Resultat, dass Vitamin C sowohl die Lipidoxitation vermindert als auch die DNA vor oxidativem Schaden durch freie Radikale schützt. Z.B. werden die antioxidativen Eigenschaften von Ascorbinsäure von der US Food and Drug Administration (FDA) anerkannt ("free radical scavenger"). Wasserlöslich bedeutet, dass es nicht im Körper gespeichert werden kann. Vitamin C ist beteiligt am Aufbau von Kollagen (Bindegewebe, Knochen etc.) und verbessert die Aufnahme von Eisen. Außerdem spielt es im Immunsystem und bei der Synthese von Neurotransmittern eine wichtige Rolle. Desweiteren ist ein positiver Effekt auf die Häufigkeit und den Verlauf von gewöhnlichen Erkältungen bekannt. Bei einer Mangelerscheinung kann es frühzeitig zu einer Carnitinverarmung der Muskulatur, die sich als Schwäche oder Müdigkeit äußern kann, und osteoporotischen Veränderungen des Knochens kommen. Die klinischen Symptome des Vitamin-C-Mangels werden unter dem Begriff Skorbut zusammengefasst. Vor allem viele Seefahrer litten früher unter dieser Krankheit oder verstarben sogar daran. Ursachen eines Mangels sind vor allem eine falsche Ernährung, Magen-Darm-Krankheiten, andere Infektionen und insbesondere das Rauchen. Die empfohlene Tagesdosis wird mit einer Dose oder Flasche BONONI aufgenommen. Raucher haben einen um ca. 35 mg/Tag erhöhten Bedarf an Ascorbinsäure. Weitere wichtige Vitamin-C-Quellen sind Kartoffeln, Zitrusfrüchte - und Noni.
Niacin Einsatzmöglichkeiten: Aktivierung des Stoffwechsels und in höherer Dosierung Senkung der Blutfette. Auswirkungen und Vorkommen: Niacin wird auch als Vitamin B3 bezeichnet und ist der Sammelbegriff für Nicotinsäure und ihr Säureamid, das Nicotinamid. Wie alle Vitamine der B-Gruppe ist es wasserlöslich. Wichtige Quellen von Niacin sind vor allem tierische Produkte. Es ist Bestandteil wichtiger Coenzyme und damit an etwa 200 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Der Stoffwechsel wird angeregt, vor allem die Energiegewinnung kommt in Schwung und Botenstoffe im Gehirn werden gebildet. Niacinmangel ist sehr selten, nur bei Alkoholabhängigen ist er öfter anzutreffen und äußert sich in Hautveränderungen und Durchfall.
Vitamin E (Tocopherol) Einsatzmöglichkeiten: Radikalfänger im fettlöslichen Milieu. Entzündliche Prozesse, wie auch Rheuma werden günstig beeinflusst. Auswirkungen und Vorkommen: Die wichtigste Funktion des Vitamin E ist seine antioxidative Wirkung des Radikalfängers. Als fettlösliches Vitamin ist es im Körper speicherbar und schützt Zellmembran und Lipoproteine vor Schädigungen durch freie Radikale. Diese Auffassung wurde durch zahlreiche In-vitro-Versuche gestützt. Sind Schädigungen und Entzündungen schon vorhanden, schützt Vitamin E die dann empfohlenen Omega-3-Säuren vor der Oxidation. Vitamin E ist auch an der Funktion des Immunsystems beteiligt. Tocopherol ist reichhaltig in pflanzlichen Ölen zu finden. Mangelerscheinungen treten bei gesunden Menschen praktisch nicht auf, begünstigt dadurch, dass bei normalen Menschen der Körper ein Depot anlegt, welches erst nach 1-2 Jahren des Mangels aufgebraucht ist. Der Vitamin-E-Bedarf steigt, wenn es zu einer hohen Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren kommt. Deshalb sollte, wer z.B. viele Fischöle konsumiert auch auf eine erhöhte Vitamin-E-Gabe achten.
Vitamin B1 (Thiamin) Einsatzmöglichkeiten: Aktivierung des Stoffwechsels, vor allem im Kohlenhydratabbau. Leistungssportler, ältere Menschen und Alkoholabhängige haben einen erhöhten Bedarf. Auswirkungen und Vorkommen: Vitamin B1 hat seine wichtigste Aufgabe im Kohlenhydratstoffwechsel, aber auch die Funktion des Nervensystems wird durch Thiamin positiv beeinflusst, was einen therapeutischen Einsatz bei allen neurologischen Systemerkrankungen nahelegt. Im Stoffwechsel wirkt es coenzymatisch. Bisher sind ca. 25 enzymatische Reaktionen bekannt. Vitamin B1 ist wasserlöslich und wie fast alle Vitamine hitzeinstabil, was einen latenten Mangel in der Bevölkerung erklärt. Dieser kann zu Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche, Herzbeschwerden und psychischer Labilität führen. Die klassische Mangelerkrankung wird Beriberi genannt und hat unterschiedliche der genannten Symptome. Eine Portion BONONI Vital-Drink enthält annähernd den Tagesbedarf an Thiamin. Weitere zu empfehlende Quellen des Vitamins sind Schweinefleisch und Vollgetreide.
Vitamin B6 (Pyridoxin) Einsatzmöglichkeiten: Aktivierung des Stoffwechsels und Unterstützung der Blutbildung. Auswirkungen und Vorkommen: Pyridoxin spielt eine zentrale Rolle im Aminosäurestoffwechsel und bei der Synthese von Neurotransmittern. Es ist zudem wichtig bei dem Aufbau roter Blutkörperchen sowie zur Aufrechterhaltung eines intakten Immunsystems, da eine Unterversorgung die Immunabwehr beeinträchtigt. Ein Mangel an Vitamin B6 führt desweiteren zu Hautveränderungen, Krämpfen und Blutarmut, ist allerdings eher selten, da Vitamin B6 in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist. Besonders gute Quellen dieses Vitamins sind z.B. Leber, Hühner und Schweinefleisch, Fisch, verschiedene Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte.
Vitamin B12 (Cobalamin) Einsatzmöglichkeiten: Zur Blutbildung, Homocysteinsenkung und Unterstützung der Nerven. Auswirkungen und Vorkommen: Cobalamin bezeichnet eine Gruppe von vitaminwirksamen Substanzen, die das gleiche Grundgerüst haben. Sie arbeiten häufig mit Folsäure zusammen als Cofaktor bei der Übertragung von Methylgruppen. Mit dieser Funktion wird beispielsweise Homocystein gesenkt. Homocystein ist eine natürlich vorkommende Aminosäure, deren erhöhtes Vorkommen die Blutgefäße schädigen kann. Vitamin B12 ist auch für die Gesundheit der Nerven, die Eisenaufnahme und den Sauerstofftransport wichtig. Bereits ein sehr kleiner Mangel an diesem Vitamin kann zu psychischen Störungen (Depressionen) und perniziöser Anämie führen, der klassischen B12-Mangelerkrankung. Wegen größerer B12-Körperspeicher, insbesondere in der Leber, entwickelt sich ein Mangel allerdings erst Jahre nach einer negativen Umstellung der Ernährung. Trotzdem ist ein Vitamin-B12-Mangel eine der häufigsten therapierten Vitaminmangelerkrankungen, was aber weniger auf eine unzureichende Zufuhr, sondern mehr auf chronische Resorptionsprobleme, z.B. Magen-Darm-Erkrankungen, zurückzuführen ist. Cobalamin kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor, da es wegen seiner Komplexität nur von Mikroorganismen gebildet werden kann. Die beste Quelle ist bei weitem Leber.
Pantothensäure Einsatzmöglichkeiten: Aktivierung des Stoffwechsels, v.a. in der Energiegewinnung.
Auswirkungen und Vorkommen: Pantothensäure spielt als Coenzym A eine sehr wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Sie wird für den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß gebraucht und hat Einfluss auf die Cholesterinsynthese. Pantothensäure wird auch Vitamin B5 genannt und ist löslich in Wasser und Alkohol. Ein bekanntes Symptom eines Pantothensäuremangels ist das burning feet syndrome, unter dem viele Kriegsgefangene in Japan im zweiten Weltkrieg litten. Es tritt nach ca. 3-4 Monaten auf und äußert sich durch brennende bis stechende Schmerzen in den Füßen. In der Natur ist Pantothensäure weit verbreitet, wobei wieder die tierische Leber der beste Lieferant ist. Ist man dieser nicht besonders zugeneigt kann man auch guten Gewissens auf BONONI zurückgreifen. Mit einer Portion BONONI hat man fast den gleichen Gehalt an Pantothensäure aufgenommen, wie mit 100 g Leber und so seinen Tagesbedarf zu mehr als 80 % gestillt.
Folsäure (Vitamin M) Einsatzmöglichkeiten: Aktivierung des Stoffwechsels, Homocysteinsenkung.
Auswirkungen und Vorkommen: Folsäure gehört ebenfalls zu den Vitaminen der B-Gruppe, ist Überträger von Methylgruppen und daher an allen Wachstumsprozessen beteiligt. In Zusammenarbeit mit Vitamin B12 senkt es außerdem das Homocystein und damit das Risiko einer Arteriosklerose. Folsäuremangel tritt häufig bei Jugendlichen, jungen Frauen und älteren Menschen auf. Dieser kann zu Anämie, Schleimhautveränderungen und Störungen bei der Fortpflanzung führen. Zum Beispiel kann es in der Entwicklung des Fötus zu Neuralrohrdefekten kommen. Als Neurahlrohr wird die erste Stufe des zentralen Nervensystems benannt. Deshalb ist es vor allem für schwangere und stillende Frauen wichtig viel Folsäure zu sich zu nehmen. Allgemein ähneln die Symptome dem Cobalaminmangel. Reiche Quellen sind grüne Gemüse, Kartoffeln, Milch und wieder Leber.
Biotin (früher: Vitamin H) Einsatzmöglichkeiten: Bei Haarausfall und brüchigen Nägeln. Auswirkungen und Vorkommen: Biotin ist am Aufbau von Blutzucker sowie am Fettsäurestoffwechsel beteiligt. Es kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor und wird auch durch die Darmflora gebildet, weshalb ein Biotinmangel beim Menschen praktisch nicht auftritt, es sei denn es liegt ein Gesundheitsproblem und der Patient wird etwa unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts parenteral ernährt. Auch tritt Biotinmangel bei Personen auf, die exzessiv rohes Eiklar konsumieren, da darin das Biotin bindende Avidin enthalten ist. Diese Krankheit wird egg white injury genannt. Nach oben
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